In eigener Sache (01/2017)

Wenn ich auf 2016 zurückblicke, dann erfüllen mich die Aktivitäten des Heimatvereins mit besonderer Freude. Es sind bedeutsame Erfolge bei solchen Projekten der Infrastruktur in Nietleben erzielt worden, bei denen der Verein seit vielen Jahren der Stadtverwaltung „in den Ohren“ gelegen hat. Erinnert sei hier an die nun wieder in Betrieb genommene Beleuchtung der Straße „Am Heidebad“, an die für 2017 fest zugesagte Beseitigung der Fußweglücke in Höhe der Ruine Granau (Vorarbeiten dazu sind nun erfolgt) und an den in Etappen ab 2017 vorgesehenen Bau eines Spielplatzes oberhalb des Heidesee (Nähe Sandberg). Es gab drei Ausgaben des „Heideboten“ und auch ein Heimatkalender für 2017 konnte wieder erstellt werden. Heimatgeschichtliche Forschungen zum wichtigen Thema der Zwangsarbeit während des II. Weltkrieges konnten zu einem vorläufigen Ende gebracht werden. Wir führten Arbeitseinsätze durch, beteiligten uns maßgeblich an diversen Veranstaltungen im Heidebad, stellten wieder Bänke auf und beteiligten uns aktiv an der Zukunftswerkstatt der Stadt Halle. Gemeinsam mit der IG Waldheil aus Lieskau förderten wir die Ausschilderung eines Wanderweges auf den Spuren der Braunkohlengewinnung. Die wichtige Arbeit der Clearingstelle des DRK bei der Betreuung jugendlicher Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern wurde auch durch unseren Verein moralisch und materiell (Fahrradspenden) unterstützt.

Für das Jahr 2017 wünsche ich uns allen hier in Nietleben ein gutes Jahr, bedanke mich ganz herzlich bei denen, die uns Geld oder Sachen gespendet oder geschichtlich wertvolles Material übereignet haben, und würde mich freuen, wenn Sie uns weiterhin verbunden bleiben. A. L.

 

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