Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Wohnungsbau im alten Zementwerk (02/2017)

Wie und vor allem wann geht es sichtbar weiter mit dem Wohnungsbau auf dem Gelände des früheren Zementwerkes in Nietleben? Die Firma F.K. Horn hatte des Bauprojekt bei der Zukunftswerkstatt am 19.09.2016 vorgestellt. Die alte Halle steht aber immer noch, Grund für uns, beim Geschäftsführer Herrn Edinger nachzufragen.
Eigentlich sollte mit dem Abriss der großen Werkhalle schon Anfang Februar begonnen werden. Dies ist zwingende Voraussetzung für benötigte Baufreiheit. Leider kam es zu zeitlichen Verzögerungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens bei Behörden, so dass nunmehr im 3.Quartal dieses Jahres damit begonnen werden soll. Eine Herausforderung für die Technik dürfte es dabei sein, die gewaltigen Fundamente der Zementöfen zu beseitigen. Gutachten zufolge haben diese eine Tiefe von 2,5 m. Auch deren Festigkeit dürfte bei einer ehemaligen Zementfabrik von exzellenter Qualität sein. Diesbezügliche Erfahrungen konnte der Bauträger schon im alten Sophienhafen gewinnen, dort mussten Betonquader mit einer Dicke von 4 (!) Metern und ausgezeichneter Güte beseitigt werden.
Was die Zahl der geplanten Bauten betrifft, so bleibt es bei den projektierten 39 Häusern, von denen 30 als Einfamilienhäuser geplant sind. Der Rest sind Mehrfamilienhäuser. Interessenten sind bereits vorhanden.
Wir finden, der Wohnungsbau dort ist eine gute Sache, die den Standort Nietleben weiter aufwertet und seine Attraktivität für Hausbauer unter Beweis stellt. Es bleibt zu hoffen, dass wir Ende des Jahres über sichtbare Veränderungen berichten können. A.L.

Kita „Heideröschen“ wird 40 – wir gratulieren (02/2017)

Am 18. April 1977 wurde die Einrichtung unter der Leitung von Frau Heinze als Kinderkrippe eröffnet. Seit 1991 werden hier auch Kinder von 0 bis 6 Jahren betreut. Nach einer Komplettsanierung von November 2013 bis zum 1. April 2015 gibt es nun für Groß und Klein alle guten Gründe, den 40. Geburtstag der Kindertagesstätte gebührend zu feiern.

1980 (Foto: Fam. Heinze):
Oben von links nach rechts: Margit Woywod, Roswitha Rapika, Gabriele Köppchen, Sonja Tippelt, Helga Ohme, Frau Bieberle, Martina Dohle, Erika Müller, Christine Schnabel, Frau Maischrak, Regina Vogt, Marianne Heinze.
Unten von links nach rechts: Martina Meye, Sonja Körner, Bruno Bieberle, Brigitte Dittmar, Gudrun May

Begehung im Bahnhof Nietleben mit Vertretern der DB AG und der Stadt (02/2017)

Im Heideboten 1/2017 informierten wir über unsere Teilnahme an der Beigeordnetenkonferenz im Stadthaus am 06. Dezember 2016 zum Thema Lärm im Bahnhof Nietleben. Wir hatten die Stadt dazu ermuntert, aktiv zu werden im Hinblick auf die Erörterung der Probleme vor Ort mit Bahnvertretern und Einwohnern. Das Abstellen von mehr Zügen als früher ist eine Folge der eingeschränkten Nutzbarkeit des Hauptbahnhofs Halle und führte zu mehr Lärm, stark vereinfacht ausgedruckt. Die Stadt hat Wort gehalten. Am 30. Januar stellte sich der Konzernbevollmächtigte der DB AG, Herr Fricke, den Fragen und Anmerkungen interessierter Einwohner. Mit anwesend waren seitens der Stadt der Beigeordnete Herr Stäglin, die Fachbereichsleiterin Umwelt, Frau Ruhl- Herpertz und Mitarbeiterinnen des Bürgerservices.

Ergebnis u.a. : Die Bahn will den Ist ¡V Zustand hinsichtlich der Schallsituation ggf. durch einen externen Gutachter untersuchen lassen. Derartige Messungen waren zuvor von anwesenden Einwohnern angemahnt worden.
Auch für die sog. Pfeifprobe wurde eine schnelle Losung gefunden. Diese findet nun nicht mehr im Bahnhof statt, sondern auf der Strecke, was unsere Anwohner freuen durfte. Seitens unseres Vereins wurde die Gelegenheit genutzt, um auf folgende Probleme hinzuweisen:
+ lärmendes Aggregat am Stellwerk, was seit ca. 40 (!) Jahren rund um die Uhr lauft (…und sicher nicht mehr Stand der Technik ist)
+ erbarmungswürdiger Zustand des Zaunes zur Heidestraße hin, was angesichts der erfolgten Baumaßnahmen um den Bahnhof um so mehr negativ auffallt
+ noch nicht errichteter gesonderter Überweg für Fußgänger und Radfahrer in der Halleschen Straße.
Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln. A.L.

Veranstaltung des Heimatvereins im Stadtmuseum (02/2017)

In der Ausgabe 1/2017 Seite 3 berichteten wir im „historischen Rückblick“ über die Ergebnisse der Forschungen zur Zwangsarbeit während des II. Weltkrieges in Nietleben. Der im Beitrag angekündigte Vortrag im Stadtmuseum fand wie geplant am 19. Januar statt. Die gute Zusammenarbeit mit der Kuratorin Frau Feldmann machte es möglich, dass uns ein sehr repräsentativer und dem Anlass angemessener Raum zur Verfügung stand. 38 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Unter ihnen auch die Museumsdirektorin, Frau Unger, Herr Viebig von der Gedenkstätte ROTER OCHSE und die Leiterin des mit unserem Verein kooperierenden Heimatvereins aus Zöschen. Auch eine Frau aus Tirol, zu Besuch in Halle weilend, war unter der Gästen. Der Vortrag, gehalten vom Autor Manfred Drobny, war informativ und stieß auf ein aufmerksames Publikum. Ein Ergebnis des Vortrages war, dass im Mai Jugendliche aus einem Camp des Vereins in Zöschen in Nietleben den Weg nachvollziehen werden, den auch die ausländischen Zwangsarbeiter von ihrem Lager zum Arbeitsort im Kalksteinbruch täglich zurücklegen mussten. Ebenfalls haben wir geplant, die Forschungsergebnisse in einem Buch aufzubereiten, um sie so noch besser vor dem Vergessen zu bewahren.
Auch an dieser Stelle nochmals die Bitte um Fotos oder andere Gegenstände in Bezug zum Thema. Wir als Heimatverein sind daran interessiert und dankbar über diesbezügliche Sachzeugen. A.L.

Braunkohlenpfad eröffnet (01/2017)

Der eine oder andere wird es gesehen haben, es gibt als neuen Gebietswanderweg – den Braunkohlenpfad. Initiiert von der IG Waldheil um Dr. Hannemann und unterstützt u.a. von unserem Verein, ist ein Wander-weg gebildet, vermessen und beschildert worden, der die Gewinnung und den Transport der Braunkohle von den Gruben im Raum Teutschenthal und Nietleben bis hin zur Wilden Saale und der ehemaligen Königlichen Saline nachvollziehbar macht. An markanten Stellen finden sich Informationstafeln, wie z.B. an der Ruine Granau, dem Heidesee, am Waldeingang Parkplatz ehemalige Grüne Tanne und der Schwanen-brücke. Auf ihnen ist viel Wissens-wertes nachzulesen und anzuschauen. Es gibt auch eine Broschüre, die zum Preis von 7.90 € bei der IG Waldheil und auch bei uns käuflich zu erwerben ist und detaillierte Informationen enthält. Für alle, die sich unserer Gegend verbunden fühlen, eine klare Kauf- und natürlich Wanderempfehlung.

Sicherlich wird unser Verein im Jahr 2017 auf dem einen oder anderen Teilstück auch eine geführte Wanderung anbieten. A. L.

 

Beigeordnetenkonferenz mit Heimatverein (01/2017)

An der Beigeordnetenkonferenz zum Nikolaustag nahmen auf Einladung des OB auch zwei Vertreter unseres Vereins teil. Es ging um die Lärmsituation am Bahnhof Nietleben, die schon bei der Zukunftswerk-statt am 19.09.2016 durch Betroffene thematisiert worden war.

Lutz Scholz berichtete als Anwohner und machte deutlich, dass die Art und Weise des Abstellens von Zügen zur Nachtzeit nach wie vor zur Unzufriedenheit Anlass gibt. Andreas Leopold hob hervor, dass die DB AG bei der Versammlung einer Bürgerinitiative im Falterweg mit Abwesenheit glänzte. Auch der Lüfter am Stellwerk läuft nach wie vor rund um die Uhr, und das seit Jahrzehnten.

Positives Ergebnis unseres Besuchs : Die Stadt will auch ohne unmittelbare Zuständigkeit in der Sache initiativ werden und Vertreter der Deutschen Bahn AG zu einer noch anzuberaumenden Einwohnerversammlung einladen. Ort und Zeit, möglichst noch im Januar 2017, wären dann den Medien zu entnehmen. A. L.

 

Wichtel Moritz erzählt … (01/2017)

Erstmals hatte der Nietlebener Heimatverein eine Weihnachtsmannwerkstatt eingerichtet. Am 14., 15. und 21. Dezember konnten der Weihnachtsmann und sein Wichtel Moritz Kinder aus den Halle-Neustädter Kindergärten „Fuchs und Elster“ sowie „Tabaluga“ empfangen. Groß war die Freude, als sie vom Wichtel zur Weihnachtswerkstatt geführt wurden. Mit lauten Rufen weckten sie dort den Weihnachtsmann. Mit leuchtenden Augen bewunderten die Jungen und Mädchen die vielen weihnachtlichen Dinge. Natürlich hatte der Weihnachtsmann für jedes Kind ein kleines Geschenk. Im Vereinsgebäude wartete dann noch eine Überraschung: Die Kinder durften Plätzchen backen und Sterne basteln. Unterstützt wurden sie dabei von fleißigen Weihnachtsfrauen- insgesamt acht Vereinsfreunde waren beteiligt. Mit einem schönen Gruppenfoto verabschiedeten sich die Mädchen und Jungen. Bestimmt werden sie über das Erlebte mit strahlenden Augen zu Hause berichtet haben. Vielleicht klappt es ja im neuen Jahr, dass auch die Kinder der Nietlebener Tagesstätte Zeit für einen Besuch beim Weihnachtsmann finden.      … Denn den Weihnachtsmann gibt es doch!         U.M.

Verschiedenes (01/2017)

Baustelle am Bahnhof Nietleben im Februar und Dezember 2016

Der Immenweg ist fertig gestellt

Bisher nur ein Baustellenschild – zukünftiges Wohngebiet an der Eislebener Straße

 

Das Haus an der Halleschen Str. 47 wächst täglich

Baustelle der EVH am Heiderand

 

Diese sehr beliebte Sitzbank (gespendet von Fam. Seiferth / Ackermann) errichteten Vereinsfreunde auf dem Kirschberg bei unserem letzten Arbeitseinsatz.

Erwähnen möchten wir auch, dass Familie Podhayski (aus der Siedlung Neuglück) bereits seit drei Jahren freiwillig am Neujahrstag die Reste der Sylvesterknallerei rund um den Heidesee einsammelt. Dankeschön!